Das »Barometer der Energiewende«

Ausgleichskraftwerke

Sie sichern eine durchgängige Leistungsdeckung ab und gleichen Defizite in der Erzeugung aus.

Ausgleichskraftwerke 2020
© Fraunhofer IEE, 2020

Kernaussagen

 

  • Ausgleichskraftwerke müssen bei Erzeugungsdefiziten Leistung zur Verfügung stellen.
  • In 2050 sollen dies Kraftwerke mit einer installierten Leistung von ca. 35 - 40 GW sein, die möglichst mit Wasserstoff betrieben werden (Gasturbinen und Brennstoffzellen - zu hohen Teilen als KWK-Anlagen) [1].
  • Für sehr seltene, extreme Wetterereignisse, die über einen längeren Zeitraum und über ein größeres Gebiet Erzeugungsdefizite herbeiführen, bedarf es einer zusätzlichen installierten Leistung von ca. 15 - 30 GW [1].
  • Dadurch kann die Versorgungssicherheit zu nur geringfügigen Mehrkosten von unter 5% der Kosten des Stromsektors sichergestellt werden. Hierfür sind jedoch Anreize nötig, um entsprechende Kraftwerke bei niedriger Auslastung wirtschaftlich betreiben zu können.